Sonntag, April 29, 2012

Anakram

Ich bin ein verfressenes Monster.
Zu meinem Glück hab ich in den letzten Tagen trotzdem abgenommen (wuhu ^-^)
Morgen kann ich dann wieder brav fasten.
Ich hab das Problem, dass ich die ganze Woche über wenig bis gar nichts esse und dann am Wochenende anfange zu fressen wie ein Schwein, irgendwie muss ich das ändern.

Das Tier in uns?

Ich bin allein.
Allein unter Raubtieren.
Zumindest kommt es mir in letzter Zeit permanent so vor.
Wölfe, nein Löwen, Männchen, Einzelgänger.
Jagen, fordern, brüllen, fauchen, angreifen, flüchten.
Manchmal begegnen wir anderen. Beute? Opfer? Rivalen?  Freunde? Feide?
Wir jagen, greifen mit ihnen an, doch bleiben wir kalt und wägen immer unsere Chancen ab.
Verräter?
Doch eine Frage drängt sich mir auf.
Was jagen wir?
Jagen wir dem Leben hinterher? Hetzen wir von einem Moment zum nächsten?
Wozu?
Um eines Tages zu sterben.

Dienstag, April 24, 2012

Tag 0.

Wenn man alles, was man so sorgfältig zurückgehalten hat wieder zurückkommt.
Wenn man letzten Endes mit einer Schere seine Beine zerschneidet, kotzt, obwohl man nichts im Magen hat und im Wechsel wütend auf alles und jeden ist und im nächsten Moment einfach tieftraurig ist....
ist man dann verrückt?

Montag, April 16, 2012

Furchtbarer Tag.
Komme mir verarscht vor.
Hasse meine Familie.
Hab gekotzt, bei den Leuten, bei denen wir zu Besuch waren.
Von meinem Vater vor allen lächerlich gemacht.
Ich will sterben.
Ich wiege immer weniger und bin trotzdem immer fetter.
Morgen kontrollierte FA, meine Ma ist bis 14 Uhr nicht da und ich bin schon um 12.30 zu Hause, also laufe ich wahrscheinlich bei Rewe vorbei und hol mir kotzbares Fresszeug, dann werde ich hoffentlich bis zum Ende der Woche keine weiteren FA's haben.
Sonst gibt es nicht allzu viel von mir zu erzählen, von der Tatsache, dass ich in letzter Zeit seeeehr oft anfange zu heulen.

Sonntag, April 15, 2012

Alles was ich will...

...das ist perfekt sein.
...ist meine Freunde glücklich sehen.
...das ist ein bisschen Leben
...ist kein Streit mehr.

Vorallem das letzte.
Naja, deswegen existiert ja dieser Blog hier.
Es tut weh zu sehen, wie ich so vielen mit meinen Worten wehtue...
Im übrigen ist mir etwas aufgefallen.
Nach dem Sommer darf ich endlich wieder schneiden, nur finde ich, dass diesmal meine Beine dran glauben sollten.

Samstag, April 14, 2012

Wenn um einen herum alles zerfällt.

Ich bin mit meinem Leben überfordert.
Ich will mich schneiden, bis mein Blut Pfützen zu meinen Füßen bildet.
Ich will schreien, bis meine Stimmbänder wund sind und soviel fressen und kotzen, bis ich über der Toilette zusammenbreche.

Aber nein, ich tue nichts von all dem, weil ich ja gesund werden will und weil ich, wenn ich es nicht tue, ja auch so furchtbar glücklich bin.

Alles neu.

So, ich weiß nicht, ob das jemals irgendwer lesen wird, aber hallo.
Wer ich bin spielt keine Rolle mehr, man ist ohnehin ein Niemand in einer Welt, wo jeder glaubt, den anderen zu kennen und doch keine Ahnung von ihm hat.
Ich hatte schon vorher einen Blog, aber der ist sinnlos geworden, weil ich mich ihm nicht richtig öffnen kann, weil ihn bestimmte Menschen gefunden haben.
Nun bin ich anonym, niemand kennt mich und ich kenne niemanden.
Wer will kann von mir lesen, doch ich bitte euch, erlaubt euch kein Urteil über mich, vergesst nicht, ihr kennt mich nicht.