Können mal bitte alle aufhören so schön und dünn und perfekt zu sein...das bringt mich zum weinen wisst ihr?
Montag, April 29, 2013
Montag, April 22, 2013
Dienstag, April 16, 2013
Also, für die, die's interessiert. Ja, ich hab versucht mich umzubringen. Aber wie ihr sehen könnt, bin ich immernoch hier. Ich war 4 Tage in der Kinderpsychiatrie bei uns in der Nähe zur Krisenintervention, nachdem ich im Krankenhaus verarztet und durch die Gegend geschickt wurde.
Aber ich lebe noch, nicht war?
Und das ist verdammt nochmal nicht selbstverständlich, wisst ihr?
Hinterher ist mir nämlich was aufgefallen. Ich bin selbst zum Krankenhaus gelaufen, nachdem ich mir an der Pulsader rumgeschnitten hab.
Das war ungefähr ein Kilometer. Einen Kilometer laufen.
Zitternd.
Blutend. So stark, dass mein kompletter Ärmel durchtränkt war, meine Hand vor Blut geglänzt hat und ich Pfützen auf den Boden getropft hab.
Weinend.
Schwankend.
Kurz vorm zusammenbrechen.
Mit Blutflecken auf der Hose und im Gesicht.
Und keiner hat mir geholfen.
Ein Autofahrer hat mich sogar noch angehupt und dumm angemacht, weil ich zu langsam über die Straße getorkelt bin.
Ich bin an einer Kirche vorbeigelaufen und irgendein scheiß Geistlicher kam da raus. Wisst ihr, ich war ein paar mal in dieser Kirche (Schulgottesdienst und so) und ich kannte den vom sehen her und er mich auch.
Nichts. Keine Frage ob's mir gut geht, ob man mir helfen kann, gar nichts.
Erwarte ich zu viel? Aber ganz ehrlich? Ich kann von mir selbst behaupten, dass ich, wenn ich eine Person so sehen würde, fragen würde, ob es ihr gut geht.
Ob ich ihr helfen kann.
Ich will gar nicht rumheulen wie scheiße unsere Geseltschaft ist, aber irgendwie beschäftigt mich das...
Aber ich lebe noch, nicht war?
Und das ist verdammt nochmal nicht selbstverständlich, wisst ihr?
Hinterher ist mir nämlich was aufgefallen. Ich bin selbst zum Krankenhaus gelaufen, nachdem ich mir an der Pulsader rumgeschnitten hab.
Das war ungefähr ein Kilometer. Einen Kilometer laufen.
Zitternd.
Blutend. So stark, dass mein kompletter Ärmel durchtränkt war, meine Hand vor Blut geglänzt hat und ich Pfützen auf den Boden getropft hab.
Weinend.
Schwankend.
Kurz vorm zusammenbrechen.
Mit Blutflecken auf der Hose und im Gesicht.
Und keiner hat mir geholfen.
Ein Autofahrer hat mich sogar noch angehupt und dumm angemacht, weil ich zu langsam über die Straße getorkelt bin.
Ich bin an einer Kirche vorbeigelaufen und irgendein scheiß Geistlicher kam da raus. Wisst ihr, ich war ein paar mal in dieser Kirche (Schulgottesdienst und so) und ich kannte den vom sehen her und er mich auch.
Nichts. Keine Frage ob's mir gut geht, ob man mir helfen kann, gar nichts.
Erwarte ich zu viel? Aber ganz ehrlich? Ich kann von mir selbst behaupten, dass ich, wenn ich eine Person so sehen würde, fragen würde, ob es ihr gut geht.
Ob ich ihr helfen kann.
Ich will gar nicht rumheulen wie scheiße unsere Geseltschaft ist, aber irgendwie beschäftigt mich das...
Sonntag, April 14, 2013
Das kleine Mädchen hüpft durch den Gang. Eigentlich müsste man hören wie ihre weißen Turnschuhe auf dem Linoleum aufkommen, aber es geht in den Gesprächen der Erwachsenen unter. Sie hüpft den Gang weiter, beschließt nur noch auf einem Bein zu hüpfen. Die Frau, bei der es sich offenbar um ihre Mutter handelt, versucht einmal nach ihr zu greifen und sie ruhig zu halten, gibt es dann aber auf und lässt sie weiterhüpfen. Sie hüpft einen großen Schritt die Reihe entlang, dann nocheinen, nocheinen, setzt zum nächsten an und...sie bleibt stehen. Bleibt stehen und starrt auf den Boden. Auf die zwei kreisrunden, dunkelroten Flecke auf dem unscheinbaren grau. Ihre Augen suchen nach der Quelle der zwei roten Punkte und finden sie schnell. Neben den roten Flecken steht ein Mädchen, ganz am Ende der Reihe und beobachtete sie. Als ihre Blicke sich trafen lächelte das Mädchen sie an, ein trauriges Lächeln, mehr entschuldigend als freundlich. Das kleine Mädchen sah der Älteren nicht lange in die Augen, zu schnell wurde sie von der Hand des anderen Mädchens abgelenkt. Sie glänzte dunkelrot. Als sie bemerkte, wo sie hinsah, drückte die Ältere ihre Hand schnell näher an ihren Körper drückte, was allerdings nicht sehr hilfreich war, durch die schnelle Bewegung löste sich ein weiterer Tropfen, der einen weiteren Kreis auf dem grauen Krankenhausboden hinterließ.
Das kleine Mädchen drehte sich um und ließ zu ihrer Mutter. Bei ihr angekommen krallte sie sich an ihren Arm und zog an ihrer Jacke. Als ihre Mutter endlich reagierte und sich herunterbeugte flüsterte sie mit Blick auf das ältere Mädchen "Mama, was hat das Mädchen da an der Hand?"
Ihre Mutter reagierte heftiger als das kleine Mädchen selbst.
"Entschuldigung! Ich glaube sie haben hier einen Notfall!"
Eine beschäftigt aussehende Krankenschwester mit blonden Haaren und Crocs kommt angelaufen, greift das Mädchen am Arm, fragt was passiert ist.
Meine Stimme klingt ruhig als ich antworte.
"Ich glaube, ich habe versucht mich umzubringen."
Das kleine Mädchen drehte sich um und ließ zu ihrer Mutter. Bei ihr angekommen krallte sie sich an ihren Arm und zog an ihrer Jacke. Als ihre Mutter endlich reagierte und sich herunterbeugte flüsterte sie mit Blick auf das ältere Mädchen "Mama, was hat das Mädchen da an der Hand?"
Ihre Mutter reagierte heftiger als das kleine Mädchen selbst.
"Entschuldigung! Ich glaube sie haben hier einen Notfall!"
Eine beschäftigt aussehende Krankenschwester mit blonden Haaren und Crocs kommt angelaufen, greift das Mädchen am Arm, fragt was passiert ist.
Meine Stimme klingt ruhig als ich antworte.
"Ich glaube, ich habe versucht mich umzubringen."
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