Es kotzt mich so an, wenn Leute die keine Depressionen haben, anfangen mit mir über psychische Probleme zu reden und mir nicht glauben wollen, wenn ich etwas sage. Ich würde so gerne einfach sagen, dass ich weiß wovon ich rede, aber dann würden Leute fragen stellen. Es kotzt mich einfach nur an. Seit wann ist jeder gottverdammte Mensch zu einem möchtegern Psychologen geworden, der glaubt eine Ahnung von irgendwas zu haben? Der glaubt, man könnte Essstörungen daran messen, wie stark untergewichtig jemand ist. Der glaubt, dass depressive Menschen traurig aussehen.
Ich sehe nicht traurig aus. Ich bin nicht (mehr) stark untergewichtig und auch meine Schnitte sind schon längst verheilt.
Macht mich das weniger krank? Weniger depressiv? Weniger essgestört? Weniger suizidal?
Ich glaube nicht.
Montag, Februar 25, 2013
Dienstag, Februar 19, 2013
"Rasierklingen. Du brauchst wieder Rasierklingen. Dann könntest du dich schneiden. Schön tief.
Stell es dir doch mal vor, ein Schnitt quer am Puls entlang und dann einen längs vom Handgelenk bis zur Armbeuge. Ein wunderbares 'T' klingt doch gut oder? Und dasgleiche am anderen Arm. Und dann schön hinlegen und verbluten. Nein, am besten in der Badewanne zurücklehnen. Zusehen wie das Wasser sich langsam immer röter färbt. Ein Glas Rotwein davor, das weitet die Blutgefäße.
Moment baden? Nein, angezogen in die Badewanne. Stell es dir doch mal vor, ein blütenweißes Kleid und blutverschmierte Arme, das wäre so schön. Oder vor den Zug springen. Ein letzter Sprung und dann ist man weg..."
Und bei solchen Gedankengängen wundert sich irgendwer, dass ich in der Schule nicht aufpasse?
Stell es dir doch mal vor, ein Schnitt quer am Puls entlang und dann einen längs vom Handgelenk bis zur Armbeuge. Ein wunderbares 'T' klingt doch gut oder? Und dasgleiche am anderen Arm. Und dann schön hinlegen und verbluten. Nein, am besten in der Badewanne zurücklehnen. Zusehen wie das Wasser sich langsam immer röter färbt. Ein Glas Rotwein davor, das weitet die Blutgefäße.
Moment baden? Nein, angezogen in die Badewanne. Stell es dir doch mal vor, ein blütenweißes Kleid und blutverschmierte Arme, das wäre so schön. Oder vor den Zug springen. Ein letzter Sprung und dann ist man weg..."
Und bei solchen Gedankengängen wundert sich irgendwer, dass ich in der Schule nicht aufpasse?
Samstag, Februar 09, 2013
Freitag, Februar 08, 2013
Momentan bin ich von Wörten umgeben.
Wörter, die mir so gar nicht passen.
Beständigkeit. Kontrolle. Disziplin. Respekt.
Im Ernst, da gefällt mir ja sogar Yolo besser.
Ich will nichts was beständig ist, vorallem, was ist den bitteschön beständig?
Meine ach so tollen Freunde? Meine möchtegern perfekte Familie oder meine Leistungen? Nichts ist beständig, war es nie, wird es nie sein.
Kontrolle. Igitt, wird ja immer schlimmer. Kontrolle ist doch eigentlich nichts anderes als ein beschönigendes Wort für Käfig. Eingesperrt sein. Unfreiheit.
Disziplin. Wozu diszipliniert sein? Um nicht aus der Reihe zu tanzen?
Mir wurde heute von meinen Eltern vorgeworfen, dass ich undiszipliniert bin, weil ich wie ne Kippenschachtel stinke (und? Mein Gott, hab ich halt eine geraucht, ich würds wieder tun, ich wollte ne Kippe - ich hab ne Kippe gekriegt, ende der Geschichte.). Ich will nicht diszipliniert sein. Ich will frei sein. Frei zu tun wozu ich Lust hab. Wenn ich eine rauchen will, dann will ich eine rauchen, wenn ich jemandem meine Meinung sagen will, dann will ich das tun können ohne sofort das Miststück für alle zu sein.
Respekt.
Ich hasse dieses Wort. Ich meine, wieso sollte ich jemanden respektieren, der in meinen Augen weder ein guter Mensch ist und noch dazu noch nie im Leben irgendwas relavantes geleistet hat?
Ich habs schonmal gesagt, wer meinen Respekt will, der soll ihn sich verfickt nochmal verdienen und daran hat sich nichts geändert.
Zu viele Menschen die meinen Lebensstil scheiße finden, meinen Charakter, meine Einstellung zum Leben, aber wisst ihr was?
Das geht mir alles mehr als nur am Arsch vorbei, ist immernoch mein Leben und nicht euers.
Wörter, die mir so gar nicht passen.
Beständigkeit. Kontrolle. Disziplin. Respekt.
Im Ernst, da gefällt mir ja sogar Yolo besser.
Ich will nichts was beständig ist, vorallem, was ist den bitteschön beständig?
Meine ach so tollen Freunde? Meine möchtegern perfekte Familie oder meine Leistungen? Nichts ist beständig, war es nie, wird es nie sein.
Kontrolle. Igitt, wird ja immer schlimmer. Kontrolle ist doch eigentlich nichts anderes als ein beschönigendes Wort für Käfig. Eingesperrt sein. Unfreiheit.
Disziplin. Wozu diszipliniert sein? Um nicht aus der Reihe zu tanzen?
Mir wurde heute von meinen Eltern vorgeworfen, dass ich undiszipliniert bin, weil ich wie ne Kippenschachtel stinke (und? Mein Gott, hab ich halt eine geraucht, ich würds wieder tun, ich wollte ne Kippe - ich hab ne Kippe gekriegt, ende der Geschichte.). Ich will nicht diszipliniert sein. Ich will frei sein. Frei zu tun wozu ich Lust hab. Wenn ich eine rauchen will, dann will ich eine rauchen, wenn ich jemandem meine Meinung sagen will, dann will ich das tun können ohne sofort das Miststück für alle zu sein.
Respekt.
Ich hasse dieses Wort. Ich meine, wieso sollte ich jemanden respektieren, der in meinen Augen weder ein guter Mensch ist und noch dazu noch nie im Leben irgendwas relavantes geleistet hat?
Ich habs schonmal gesagt, wer meinen Respekt will, der soll ihn sich verfickt nochmal verdienen und daran hat sich nichts geändert.
Zu viele Menschen die meinen Lebensstil scheiße finden, meinen Charakter, meine Einstellung zum Leben, aber wisst ihr was?
Das geht mir alles mehr als nur am Arsch vorbei, ist immernoch mein Leben und nicht euers.
Donnerstag, Februar 07, 2013
Antidepressiva
Ich will eigentlich gar nicht näher erklären wie ich auf das Thema komme, sagen wir einfach mal, dass ich zu viele Leute kenne, die das Zeug schlucken und mir das Thema seit ner Weile im Kopf rumspukt.
Also meine Meinung zu dem Zeug, im Prinzip nicht blöd, aber definitiv nichts für mich.
Nicht weil es mir nicht scheiße genug gehen würde, ich würde sagen, da reicht das schon aus.
Ich würde es nicht nehmen, weil ich Angst davor habe.
Angst vor Kontrollverlust. Das klingt jetzt wahrscheinlich total bekloppt, aber ich will einfach nicht, dass meine Zufriedenheit von einem Haufen Pillen abhängt. Ich will mich nicht fragen müssen, ob es mir wirklich gut geht oder nur deswegen gut, weil ich ne hübsche Dosis von irgendwelchem Zeug im Blut hab.
So blöd es klingt, aber geht es mir lieber scheiße. Richtig scheiße. Da hab ich lieber Heulkrämpfe und schneide, aber wenigstens bin ich echt, versteht ihr?
Wenn nicht, scheiß drauf, hab ich auch nicht erwartet.
Also meine Meinung zu dem Zeug, im Prinzip nicht blöd, aber definitiv nichts für mich.
Nicht weil es mir nicht scheiße genug gehen würde, ich würde sagen, da reicht das schon aus.
Ich würde es nicht nehmen, weil ich Angst davor habe.
Angst vor Kontrollverlust. Das klingt jetzt wahrscheinlich total bekloppt, aber ich will einfach nicht, dass meine Zufriedenheit von einem Haufen Pillen abhängt. Ich will mich nicht fragen müssen, ob es mir wirklich gut geht oder nur deswegen gut, weil ich ne hübsche Dosis von irgendwelchem Zeug im Blut hab.
So blöd es klingt, aber geht es mir lieber scheiße. Richtig scheiße. Da hab ich lieber Heulkrämpfe und schneide, aber wenigstens bin ich echt, versteht ihr?
Wenn nicht, scheiß drauf, hab ich auch nicht erwartet.
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